
Eine Hochzeit nur für zwei. Drei besondere Orte an einem einzigen Julimorgen. Und ein Glas Champagner mit Blick auf die Drei Zinnen.
Ornella und Erasmo wollten ihren Hochzeitstag nicht groß feiern. Sie wollten ihn ganz für sich haben – ohne Gäste, ohne Erwartungen, ohne Ablenkung. Nur sie beide, ihre Liebe und die Dolomiten.
Und manchmal braucht es für eine große Hochzeit eben keine große Gesellschaft.
Noch tief in der Nacht, um 4:30 Uhr, begann ihr Tag. Während draußen alles still war und die Berge noch in der Dunkelheit lagen, bereitete Viktoria Ornella für diesen besonderen Morgen vor. Ein ruhiges Getting Ready, ein bisschen Aufregung und schließlich dieser erste Blick aufeinander, den man nicht planen kann.
Um 6:30 Uhr wartete bereits der Helikopter von Kron Air. Mit den ersten Sonnenstrahlen hoben wir ab und ließen das Tal unter uns immer kleiner werden. Vor uns lag ein ganzer Morgen über den Dolomiten – und drei Orte, die unterschiedlicher kaum hätten sein können.
Der erste führte uns zu einem versteckten Bergsee, dem Lago di Sorapis. Dort, wo sich der Himmel im stillen Wasser spiegelte und ringsum nichts zu hören war, gaben sich Ornella und Erasmo ihr Ja. Keine Zuschauer, keine Geräusche im Hintergrund. Nur ihre Stimmen, die Berge und dieses besondere Licht eines Julimorgens.
Danach ging es weiter hinter die Marmolada, zu einem kleinen Fleck hoch oben in den Bergen, den kein Wanderweg erreicht. Für einen Moment schien es, als würde dieser ganze Ort nur ihnen gehören.
Unser letzter Flug führte uns schließlich zu den Cadini di Misurina. Die zerklüfteten Gipfel vor uns, die Drei Zinnen zum Greifen nah und ein kleines Frühstückspicknick mitten in dieser unglaublichen Kulisse. Und natürlich Champagner – zum Anstoßen auf das, was gerade passiert war, und am Ende als kleine Champagnerdusche über den Dolomiten.
Zwischen ihrem ersten Blick am frühen Morgen und diesem letzten Glas Champagner gehörte die Bergwelt für ein paar Stunden nur ihnen.
Um zehn Uhr waren Ornella und Erasmo wieder zurück im Hotel. Verheiratet. Und mit einem Morgen im Herzen, den sie wahrscheinlich nie vergessen werden.






So leicht und selbstverständlich sich ein Elopement wie dieses später anfühlt, so viel Liebe steckt in seiner Vorbereitung.
Wir schauen uns die Orte vorher genau an, planen die Route und richten den gesamten Morgen nach dem schönsten Licht aus. Denn hoch oben in den Dolomiten sind es oft wenige Minuten, die den Unterschied machen: wenn die Sonne gerade über einen Gipfel kommt, ein Bergsee vollkommen ruhig daliegt oder die ersten Strahlen die Felsen zum Leuchten bringen.
Gleichzeitig lassen sich die Berge nie vollständig planen – und genau das gehört für mich zu ihrem Zauber. Das Wetter kann sich verändern, Wolken können innerhalb weniger Minuten einen Gipfel verschlucken und aus Sonne kann plötzlich Wind werden. Deshalb braucht es neben einem guten Plan immer auch die Freiheit, ihn loszulassen. Einen Plan B, warme Kleidung und genügend Flexibilität, um dem Licht und den Bergen zu folgen.
Vor allem aber braucht es Menschen, die gemeinsam dafür sorgen, dass sich das Paar an diesem Morgen um nichts kümmern muss. Die Planung und Koordination übernahm Dolomites Wedding Planner, Viktoria Aichner begleitete Ornella beim Getting Ready, Kron Air brachte uns zu diesen unglaublichen Orten – und ich durfte mit meiner Kamera festhalten, wie aus einer vielleicht ein bisschen verrückten Idee Wirklichkeit wurde.
Eine geheime Hochzeit. Ein Julimorgen über den Dolomiten. Zwei Menschen, die nichts weiter brauchten als einander – und ein bisschen Champagner zum Schluss.











Für ein paar Stunden gehörte die Bergwelt ganz allein ihnen.
















Sollen wir auch euer Elopement planen? Wir freuen uns, von euch zu hören.
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